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Angelsportverein Hammelburg

Die Thulba

Die Thulba ist ein Fließgewässer mit einer Gesamtstrecke von 27 km. Sie mündet westlich von Hammelburg in der Nähe der Kläranlage in die Fränkische Saale. Der Fluss entspringt südlich der Schwarzen Berge und nördlich der Ortschaft Geroda in mehreren kleinen Quellbächen innerhalb von Wald- und Wiesenflächen. Der Name "Thulba" leitet sich vom indogermanischen Wort dulbo ab, das ‚Graben‘ oder ‚Aushöhlen‘ bedeutet. Die Ortschaften Thulba und Oberthulba wurden nach diesem Fluss benannt.

Die Thulba ist ein Gewässer, welches in der biologischen Gewässergüte Klasse 2 als mäßig belastet eingestuft wird. Der Bachoberlauf ist noch in einem naturbelassenen Zustand, was wichtig für die Flora und Fauna dieses Flusses ist. Das Thulbatal ist ein hochwertiges Biotop, das durch Mäh- und Feuchtwiesen geprägt wird. An den meisten kalkreichen Berghängen, befinden sich wertvolle Trockenstandorte mit Wäldern aus alten Laubholzbeständen. Die Thulba ist in ihren Bereichen ein vorzüglicher Lebensraum für viele Tier-und Pflanzenarten. Die ufernahen Bereiche des Flusses sind ein idealer Lebensraum für Insekten- und Vogelarten, die in Feuchtstandorten typisch vorkommen.

Hier kommen vor allem Prachtlibellen, Sumpfschnecken, und Eisvögel vor. Zu den Fischarten zählen: Äsche, Bachforelle, Bachneunauge, Bachschmerle, Barbe, Elritze, Flussbarsch, Gründling, Hasel, Mühlkoppe, Nase, Regenbogenforelle, Rotauge. Vereinzelt kann man auch den Edelkrebs sehen. Je nach Gewässerverlauf kommen die einzelnen Fischarten häufiger oder seltener vor.

Nach zweijährigem Versuch die Thulba zu pachten, gelang dies dem Verein schließlich 1966. Leider war der Fluss bis dato noch nicht beangelbar. Erst nach vielen positiven Wasserproben, wurden Fische besetzt, so dass man dort Angeln gehen konnte.

Der Angelsportverein befischt die Thulba auf einem ca. 2 km langen Abschnitt hauptsächlich mit Fliege und Spinner. Im Mai findet immer ein Gemeinschaftsangeln statt, das gleichzeitig zum Austausch untereinander genutzt wird.